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Wissensarbeit

In digitalen Zeiten ist Büroarbeit Wissensarbeit

Was verändert die Digitalisierung im Büro? Arbeiten in der Cloud mit mehreren Bildschirmen und mobilen Endgeräten, Autonomie in Arbeitszeit und Arbeitsort, veränderte Führungsanforderungen, "VUCA"-World, Agilität, New Work... Künstliche Intelligenz übernimmt den Großteil an Routinetätigkeiten. Was für uns Menschen übrig bleibt ist qualifizierte Wissensarbeit. Für unsere Mitarbeiter, Teams, Kollegen und nicht zuletzt für uns selbst wünschen wir uns attraktive, durchdachte und gesunde Arbeitsbedingungen. Aber auch Effektivität und Innovation sind uns wichtig.

Betrachten wir unsere Arbeit tiefer, erkennen wir viele Faktoren, die unsere Arbeit fördern oder behindern. Da sind Faktoren, die wir kennen und beschreiben können und welche, die uns weniger bewusst sind. Versetzen wir uns in die Lage, unsere Anforderungen klar zu benennen, können uns unsere Arbeitsbedingungen bei etwas unterstützen, das uns immer wichtig sein wird: gute Arbeit.

Gute Ideen

Innovation ensteht durch interdisziplinäre Betrachtung

Blicken wir auf einen Sachverhalt aus verschiedenen Perspektiven, erkennen wir leichter Stärken und Schwächen und bekommen frische Impulse für echte Innovationen. Das ermöglicht es, Lösungen zu kreieren, die attraktiv sind, wirtschaftliche Mehrwerte bieten und breite Akzeptanz bei den Nutzern finden. Dieser Ansatz hat sich in Forschung und Entwicklung durchgesetzt, er lässt sich aber auch auf neue Arbeits- und Bürokonzepte übertragen. Sammeln Sie die Ideen des Managements, der Personalentwicklung, von Facility Management, Interner Organisation, Arbeitnehmervertretung, Arbeitssicherheit und den Abteilungen und machen Sie etwas Großartiges daraus! Nehmen Sie diese Aufgabe ernst, ist Ihr idealer Partner vermutlich nicht nur ein kreativer Planer, sondern auch ein erfahrener Moderator.

"Wenn wir auf etwas aus wenigstens drei Blickpunkten schauen, dann können wir einigermaßen sicher sein, dass wir wenigstens einen Zipfel der Wirklichkeit erwischt haben" (Michael M. Buchholz). Gestalten wir Büroarbeitsumgebungen neu, ist das wie eine Wette auf die Zukunft. Um aus unseren Prognosen einen seriösen Ausblick zu machen, sollten wir aus mehreren Blickpunkten auf die Anforderungen schauen:

  •     mit dem Fokus auf Menschen und Teams
  •     mit dem Fokus auf Prozesse und Aufbauorganisation
  •     mit dem Fokus auf Gebäude, Flächen und Betrieb
     

Gute Lösung

Effizienz, Recruiting und Unternehmenskultur positiv beeinflussen

Betrachten wir neue, mit schönen Möbeln attraktiv umgesetzte Büroarbeitsumgebungen, ertappen wir uns leicht bei einem "Wow! Das hätten wir auch gerne." Bewähren müssen sich Arbeits- und Bürokonzepte jedoch im Alltag. Werden unbequeme Anforderungen während der Konzeption ausgeblendet, ergibt sich ein gut planbarer, kalkulierbarer Projektverlauf, leider jedoch selten eine gute Lösung. Eindimensionale Bürolösungen, die ohne ausreichenden Bezug zu den Anforderungen der Mitarbeitenden, ohne den Fokus auf wesentliche Prozesse oder die Berücksichtigung der spezifischen Gebäudestruktur realisiert werden, fallen dann in der Praxistauglichkeit oder der Akzeptanz der Nutzer durch. Darunter leiden Ergebniseffizienz, Personalbeschaffung und Unternehmenskultur. Strategische und operative Unternehmensziele geraten unnötig unter Druck.

In einer interdisziplinären Herangehensweise, die Nutzer, Fachspezialisten und Stakeholder einbezieht, fließen frühzeitig unterschiedliche Perspektiven in die Betrachtung ein. Damit entsteht eine fundierte Grundlage, die durch Kooperation auf Augenhöhe einen breiten Konsens ermöglicht. So kann nicht nur die Arbeit, sondern auch die Organisationskultur positiv beeinflusst werden. Komplex ineinander verwoben, ermöglicht erst die ausgewogene Komposition der drei Cluster Mensch, Prozess und Gebäude eine ideal unterstützende Büroarbeitsumgebung.