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Gute Flächen

Gut geschnittene Büroflächen können ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein. Über die Unterstützung der Arbeitsprozesse hinaus ist das Büro gestalterisches Aushängeschild und Spiegel der Organisationskultur. Damit entscheidet es mit darüber, ob sich die umworbenen, qualifizierten Fachkräfte für das eigene Unternehmen entscheiden oder für einen Wettbewerber.

Die Erreichbarkeit mit dem Pkw, dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln, ein auskömmliches Flächenangebot, viel Tageslicht ohne Blendung und Aufheizung, clevere Lenkung der Nutzerströme, eine hohe gestalterische Qualität der Innenarchitektur und dazu passendes Mobiliar – es sind viele Stellschrauben, die ein gutes Bürogebäude kennzeichnen. Einmal gebaut, gekauft oder gemietet, muss der Nutzer meist eine ganze Weile mit seiner Wahl auskommen. Damit sie gute Flächen bekommen, ist es unerlässlich, die eigenen Anforderungen und den strukturierten Flächenbedarf zu kennen. Ein Raum- und Funktionsprogramm macht beides transparent. Wenn Sie die Prozesse der Organisation und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in quantitativer und qualitativer Form berücksichtigen, haben Sie ein solides Fundament für Ihr Büroprojekt.

Mobil arbeiten

Mobile Netze und Endgeräte ermöglichen uns Arbeit an immer mehr Orten. Mit dem 5G-Standard wird die Performance flächendeckend kaum mehr von der im Büro zu unterscheiden sein. Und auch im Büro sind wir mit dem passenden Equipment frei von Kabeln unterwegs. Was bedeutet das für Arbeitsplätze und -räume?

Bereits heute kennen wir im Büro eine Vielfalt an Arbeitsorten, die unterschiedliche Anforderungen der aktuellen Arbeitsaufgabe unterstützen. Kleine ad-hoc nutzbare Besprechungsräume zum Sitzen oder Stehen mit Medienausstattung, Rückzugsnischen zum Telefonieren, Kommunikationsecken mit adaptivem Mobiliar und viele weitere Lösungen ergänzen konventionelle Arbeitsplätze in den Teambereichen. Dazu kommen größere Treffpunkte und Besprechungsräume an zentralen Orten im Gebäude, die über eine geeignete Infrastruktur für Catering und Pausen verfügen, gut erreichbar sind und Arbeitsplatzbereiche möglichst nicht beeinträchtigen.

Mobiliar, IT und Medien

Teil eines Arbeits- und Bürokonzepts ist ein Modulkatalog, der wie ein Baukasten die Konzeptbestandteile einzeln beschreibt und visualisiert. Er nennt die Funktionen, Maße, Möblierung, technische Mindestanforderungen, zeigt alternative Nutzungs- und Möblierungsvarianten auf. Für Licht, Klima, Akustik und Medien werden wo nötig Hinweise gegeben und Empfehlungen ausgesprochen. So sind die Bestandteile eines Muster-Layouts leicht erkennbar und die Anforderungen für die planenenden Gewerke verlässlich aufzunehmen.

Was tun?

Viele aktuelle Lösungsansätze unterscheiden sich deutlich von den Standards der verganenen Jahre. Haben wir damit jetzt neue Standards? Mit sinkender Einschätzbarkeit der Zukunft ("VUCA") und zunehmender Individualität der Nutzer, steigen die Anforderungen an die Flexibilität der Büroflächen. Flexibilität und Reversibilität sind der neue Standard.

Welches die Lösungen sind, die Ihre Mitarbeitenden und Teams mit bestehenden und zukünftigen Prozessen best möglich unterstützen, klärt ein Arbeits- und Bürokonzept. Damit schaffen Sie ebenfalls Zukunftssicherheit für den Gebäudebetrieb und Ihr Flächenmanagement.